„Mir nach!“ – Warum sich für uns im Mondschein absolut nix ändert 🏍️
Liebe Biker-Freunde,
wenn ihr Karl morgens am Parkplatz fragt: „Wo fahren wir heute hin?“, zündet er die Maschine und sagt seit jeher nur ein Ding: „Mir nach!“
Karl hat noch nie etwas von steifen Kolonnen oder starren Plänen gehalten. Er entscheidet lieber spontan, passt die Route perfekt an die Truppe an und meidet den Stau der Sella-Runde. Genau durch diese Flexibilität haben wir unter Freunden oft die verstecktesten Traumstraßen überhaupt erst gefunden! Bei uns im Mondschein gilt seit jeher das ehrliche Prinzip: gemütlich, flexibel und auf Augenhöhe.
Warum wir euch das gerade jetzt schreiben? Bestimmt habt ihr von der neuen Verordnung der Südtiroler Landesregierung gehört. Diese verbietet organisierte Motorsportveranstaltungen, Treffen und Touren mit Unterhaltungscharakter in Schutzgebieten sowie generell oberhalb von 1.600 Metern Meereshöhe.
Da der Gesetzestext bezüglich privater Gruppenfahrten noch sehr schwammig formuliert ist, ab wann eine Truppe als „organisierte Einheit“ gewertet wird, nehmen wir euch direkt die Sorge: Der Individualverkehr ist und bleibt vollkommen erlaubt. Das gemeinsame Ausfahren mit euren Freunden ist absolut legal!
Damit ihr euren Urlaub völlig unbeschwert genießen könnt, passen wir uns unterwegs einfach mit ein paar cleveren Vorsorgeregeln an Karls ohnehin lockeren Fahrstil an:
- Abstand halten: Nutzt die Straße als begeisterte Individualisten. Zieht die Kurven entspannt und lasst ein paar Fahrzeuglängen Platz zwischen euren Maschinen.
- Cleveres Pausieren: Falls ihr in eine Kontrolle geratet, gilt: Einer hält an, der Rest der Gruppe zieht einfach ungerührt und versetzt weiter zum nächsten vereinbarten Stopp. Wer nicht Stoßstange an Stoßstange als starre Kolonne auftritt, ist rechtlich absolut sicher.
- Ab ins Trentino: Unser riesiger Vorteil hier im Eggental ist die perfekte Ausgangslage, um in alle vier Himmelsrichtungen auszubrechen. Im direkten Revier gibt es unzählige Strecken, die unter der neuen Höhenbegrenzung liegen. Und wenn es auf große Fahrt geht, wedeln wir über den Lavazè-Pass im Handumdrehen ins ruhige Cembratal rüber ins Trentino. Dort ist deutlich weniger Verkehr, der Asphalt ist griffig und das Beste: Die Südtiroler Verordnung hat in der Nachbarprovinz schlichtweg keinerlei Gültigkeit.
Macht euch also keinen Kopf, packt die Koffer und freut euch auf Kurven, Knödel und Benzingespräche bei einem guten Glas Wein. Die digitalen GPS-Tracks liegen bereit und Karls Tank ist voll!
Bis ganz bald in der Startaufstellung,
Eure Familie Weissensteiner & das Mondschein-Team